Bierflaschen

Sie gehören zu den großen Sorgenkindern in der Corona-Krise. Brauereien, gerade die kleinen Handwerksbrauer, haben durch den Shutdown und die anschließende Konsumzurückhaltung seit März gravierende Einbußen hinnehmen müssen. Jetzt beschäftigte sich das ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus" mit einer steuerrechtlichen Besonderheit, die weitere Löcher in die Kassen der Brauer reißen dürfte – bis hin zur möglichen Pleite.

Ein Artikel aus Deutsche Handwerks Zeitung
Von Markus Riedel

Es ist ja nicht immer automatisch so, dass die öffentlich-rechtlichen Sender dem Mittelstand im allgemeinen und dem Handwerk im besonderen sehr wohlgesonnen wären. Ob "verbraucherfreundliche" Handwerker-Tests oder ausgiebige Berichte über die schwarzen Schafe der Branche - mitunter gibt es viel Kritik am Handwerk zu sehen.

Wenn das ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus" einen Beitrag also mit der Zeile "Steuern auf Bierpfandflaschen - eine Schnapsidee" überschreibt, ist Aufmerksamkeit gefragt, denn hier scheint es einmal um eine Berichterstattung zu gehen, die sich nicht in erster Linie an den Bedürfnissen der Verbraucher orientiert. Und in der Tat: Das, was die ARD-Redakteure berichteten, verortet sich am besten irgendwo zwischen Schildbürgerstreich und knallharter Benachteiligung - und das liegt an einer Kombination des deutschen Pfand- und Steuersystems.

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