Arbeitszeiterfassung

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter zu erfassen. Das stellte das Arbeitsgericht Emden erst kürzlich in einem Urteil klar. Für zahlreiche Handwerksbetriebe bestand schon vorher eine Aufzeichnungspflicht. Bleibt für sie also alles beim Alten? Die Rechtsanwältin Juliane Krafft beantwortet im DHZ-Interview wichtige Rechtsfragen.

Ein Artikel aus Deutsche Handwerks Zeitung
Von Max Frehner

DHZ: Das Emdener Arbeitsgericht (Arbeitsgericht Emden v. 20.02.2020, Az. 2 Ca 94/19) hat kürzlich geurteilt, dass Arbeitgeber generell verpflichtet sind, die Arbeitszeit aller Mitarbeiter zu erfassen . Es handelt sich zwar "nur" um eine erste erstinstanzliche Entscheidung eines deutschen Gerichtes, dennoch könnten sich auch andere Gerichte dieser Meinung anschließen. Für Arbeitgeber, die Minijobber beschäftigen oder in den in § 2a SchwarzArbG genannten Wirtschaftsbereichen tätig sind, gilt ohnehin bereits, dass sie Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit für alle Beschäftigten zeitnah festhalten mussten. Bleibt für sie also alles beim Alten?

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